Erneuerbare Energien

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Geht es um Klimaschutz, so geht es unweigerlich auch um erneuerbare Energien. Ausstieg aus der fossilen Energiewirtschaft und Ausbau der erneuerbaren Energien ist einer der Eckpfeiler in der Klimadebatte.

 

Erneuerbare Energien und Klimaschutz

 

Bis zur Industrialisierung war die Treibhausgaskonzentration konstant. Erst nachdem der Mensch begonnen hat fossile Brennstoffe zu nutzen, ist die CO2 Konzentration in der Atmosphäre angestiegen.

Heute sprechen wir von sauberen und schmutzigen Energielieferanten.

Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Geothermie werden als regenerative Energiequellen bezeichnet. Ihnen stehen fossile Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas, Torf und Stein- sowie Braunkohle entgegen.

 

Erneuerbare Energien oder regenerative Energien sind:

  1. sie stehen praktisch unerschöpflich zur Verfügung wie Wind, Sonne, Wasser und Geothermie oder
  2. sie erneuern sich verhältnismässig schnell wie Biomasse (Holz, Pflanzen, Abfälle wie Mist und Gülle)

 

Fossile Brennstoffe hingegen sind:

  1. endlich, das Ende von Erdöl, Erdgas, Torf und Kohle ist absehbar
  2. regenerieren nur sehr langsam, oft erst über einen Zeitraum von Millionen von Jahren

 

Während fossile Brennstoffe als umweltschädlich bezeichnet werden (schmutzige Energie), ist Energie, aus erneuerbaren Energien umweltfreundlich und wird als grüne Energie bezeichnet.

Erneuerbare Energien: Biomasse

erneuerbare Energien Biomasse Raps

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Als Biomasse werden verschieden Stoffe bezeichnet:

  • Energiepflanzen wie Mais, Raps, Zuckerrübe
  • biologische Abfälle, dazu zählen Speisereste aber auch landwirtschaftliche Abfallprodukte wie Mist und Gülle
  • fester Biomasse, darunter versteht man Holz und Getreidestroh

Biomasse wird zur Gewinnung von Energie und Kraftstoffen verwendet.

In einer Biogasanlage wird die Biomasse von Mikroorganismen zersetzt. Dabei entsteht Ökogas, welches als Strom oder zur Wärmeversorgung aufgearbeitet werden kann.

Feste Biomasse: Holz

Biomassen Holz

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Biomasse aus biologischen Abfällen: Mist

Biomasse Mist

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Biomasse aus Energiepflanzen: Zuckerrüben

Biomasse Zuckerrüben

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Erneuerbare Energien: Windkraft

erneuerbare Energien Windkraft

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Stellt den größten Anteil der erneuerbaren Energien dar.

Wind setzt die Rotatorenblätter der Windräder in Gang, welche dann Turbinen in Bewegung setzten, die zur Stromerzeugung genutzt werden.

Erneuerbare Energien: Sonne

erneuerbare Energien Sonne

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Die Sonne als unerschöpfliche Energiequelle.

  • In Photovoltaikanlagen wird die Sonnenenergie direkt in Strom umgewandelt – elektrische Energie
  • Solarkollektoren hingegen nutzen die Wärme der Sonne zur Wassererwärmung – Solarwärme

Erneuerbare Energien: Wasserkraft

erneuerbare Energien Wasserkraft

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Hier wird die Wasserkraft wird mit Hilfe von Generatoren in Strom umgewandelt.

Erneuerbare Energien: Geothermie

erneuerbare Energien Geothermie

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Die in dre Erdkruste gespeicherte Energie wird als Geothermie bezeichnet. je tiefer man ins Erdinnere geht, desto wärmer wird es.in unseren Breite muss man 3000 Meter in die Tiefe gehen, um Strom erzeugen zu können.

Zukunftsprognose

Die erneuerbaren Energien sollen im Jahr 2015 45% des erzeugten Stroms in Deutschland ausmachen.

Natürlich erzeugen Windräder und Sonnenenergieanlagen in ihrer Lieferkette CO2, doch bei der Energiegewinnung nicht. Auch bei der Nutzung von Biomasse wird CO2 abgegeben. Doch nur so viel, wie diese Biomasse zuvor der Atmosphäre entzogen hat.

Neben dem großen Vorteil, daß erneuerbare Energien unerschöpflich sind und nahezu klimaneutral genutzt werden könne, dürfen unerwünschte Nebenwirkungen, im Umweltschutz und  Landschaftlich nicht außer Acht gelassen werden. Wasserkraftwerke und Windkraftanlagen stellen einen großen Eingriff in die Landschaft, in das Ökosystem und natürliche Gleichgewicht einer Region dar.

Das Fazit muß daher, wie in allen anderen Bereichen des Klimaschutzes, „WENIGER IST MEHR“ lauten.

WIR  MÜSSEN  SORGSAMER  UND  SPARSAMER

MIT  UNSEREM  STROMVERBRAUCH  UMGEHEN.

Erneuerbare Energien, treiben die Energiewende voran

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