Mikroplastik

 © makamuki0•Pixabay

Unsichtbar und überall. Sind wir bald alle nur noch Plastik-Zombies?

 

Mikroplastik Gefahr für Mensch und Tier!

 

Diese winzig kleinen Teilchen, oftmals mit dem bloßen Auge nicht erkennbar, sind zu einer Gefahr und eine der größten Herausforderungen unseres modernen Lebens geworden.

Es wird zwischen primärem und sekundärem Mikroplastik unterschieden.

Primäres Mikro-Plastik

Es wird produziert und in Kosmetika, Zahnpaste, Peeling-Produkten und Babywindeln verwendet.

Diese kleinsten Plastikteilchen gelangen über das Abwasser in unsere Kläranlagen und von dort in die Umwelt.

Sekundäres Mikro-Plastik

Diese winzigen Plastikpartikel entstehen beim Zerfall von Kunststoffprodukten. Plastik baut sich nicht ab, sondern teilt sich in immer kleinere Teilchen, bis sie die Größe von 5mm unterschritten haben und zu Mikroplastik geworden sind.

Unsere Meere sind überflutet von Plastik-Abfällen, die sich irgendwann in Mikroplastik umwandeln werdend. Schätzungen gehen davon aus, daß 2050 mehr Plastik im Meer schwimmen wird als Fische.

Eigenschaften von Mikroplastik

Mikroplastik hat die Eigenschaft Umweltgifte anzuziehen. Durch die große Oberfläche kann viel Umweltgift an den Partikel hängen bleiben. Da Seevögel und Meerestiere nicht unterscheiden könne, ob es sich um Futter oder Kuststoffteilchen handelt werden diese mit Gift beladenen Teilchen gefressen. Über die Nahrungskette gelangen sie dann auch auf unserem Teller.

Mikroplastik im Meer

 © Nature-Pix•Pixabay

Mikroplastik atmen wir es auch schon ein?

Was genau diese kleinen Plastik Teilchen in unserem Körper bewirken ist noch nicht ausreichend erforscht. Bewiesen ist jedoch, daß sie überall nachgewiesen werden können.

  • im Boden
  • in Gewässern, Flüssen, Meeren
  • in der luft.
  • in Meerestieren
  • in Obst und Gemüse
  • Trinkwasser-vor allem solches aus Plastikflaschen
  • in menschlichen Stuhlproben

Wissenschaftler stellten in Laborversuchen weiterhin fest, daß diese kleinsten Plastik-Teilchen bei Tieren das Wachstum und die Fortpflanzung hemmten und Entzündungsprozesse auslösten.

Wie sich diese Mini-Plastik-Teilchen auf den menschlichen Organismus auswirken muß jedoch erst noch erforscht werden.

Ein weiteres Risiko stellt die Tatsache dar, daß Mikroplastik Schadstoffe wie Pestizide , aber auch Krankheitserreger an sich bindet. Durch den Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten gelangt diese Gifte dann auch auf unserem Speiseplan.

Mikroplastik, die unsichtbare Gefahr. Gift das uns täglich umgibt!

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