Club of Rome

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Der Club of Rome ist eine  Vereinigung von Wissenschaftlern, Ökonomen, Unternehmern und ehemaligen Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt.

1968 wird der Club of Rome, in Rom-Italien, gegründet. 1972 wurde der erste Bericht veröffentlicht. Die Grenzen des Wachstums war die erste Studie , die die Lebensfähigkeit des anhaltenden Wachstums, hinterfragte. Es war auch die erste, von einem unabhängigen Gremium beauftragt Studie. Übersetzt in über 30 Sprachen, hat sich das Buch mehr als 16 Millionen Exemplare verkauft.

„Wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen unverändert anhält, werden die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht.“

US-Ökonom Dennis Meadows 1972 in ‚Die Grenzen des Wachstums‘

Nur radikaler Wirtschaftswandel verspricht Erfolg

so Per Espen Stoknes, von der Norwegian Business School.

5 Bedingungen seien dafür erforderlich:

  1. eine radikale Energiewende
  2. nachhaltige Lebensmittelproduktion
  3. neue Wachstumsmodelle für ärmere Länder
  4. ein Abbau von Ungleichheit durch faire globale Steuersysteme
  5. enorme Investitionen in Bildung, Geschlechtergleichheit, gesundheit und Familienplanung

Es sei nötig den Ausstoß fossiler Brennstoffe in jedem Jahrzehnt zu halbieren.

Um die zunehmende Weltbevölkerung ernähren zu können, sei es der Übergang zu nachhaltiger Landwirtschaft zwingend notwendig.

Weiterhin müsse sichergestellt sein, daß die reichsten 10 Prozent der Erde nicht mehr als 40% des Weltvermögens besitzen.

Die notwendigen Technologien dazu seien vorhanden.

 

Der Club of Rome setzt sich für:

  • die Veränderung unserer Wirtschaftssysten
  • Entkoppelung von Wohlstand und Ressourcenverbrauch
  • Sicherung von Arbeitsplatz und Einkommen

 

Unterstützung für die globalen Klima Proteste

club of rome Demo

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Der deutsche Club of Rome

1978 gegründet, ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamburg, deren Präsident der Klimaforscher Mojib Latif ist.

Die Bildungsarbeit der deutschen Gesellschaft steht unter dem Motto „global denken, lokal handeln“.

„Wenn man sich weltweit anschaut, was passiert, dann ist das herzlich wenig, auch bei uns in Deutschland. So kann es einfach nicht weitergehen, und ich hoffe, dass alles, was wir im Moment erleben, auch ein Weckruf an die Politik ist.“

Mojib Latif, Klimaforscher, 2017 in der BR-radioWelt

Club of Rome, Weltvermögen muss besser verteilt werden

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